Kaum ein anderer Budgettitel hat im letzten Jahr so für Furore gesorgt wie Torchlight. Für Zocker mit schmalem Geldbeutel war Torchlight die ideale Überbrückung zum damals bereits sehnlichst erwarteten Diablo 3. Nun sind wieder einige Monate vergangen und Diablo 3 lässt immer noch auf sich warten. Umso besser also, dass mit Torchlight 2 bald eine Neuauflage des bereits beliebten Spiels kommt. Und der zweite Teil kann sich sehen lassen: Mit dem Berserker kommt eine neue Klasse, es wird die Möglichkeit zum koop- und Lan-Play geben und die Modding-Community wird auch beglückt.
Doch was mich in Zeiten von Activision und Co wirklich freut, ist die Philosphie von Max Schaefer, seines Zeichens CEO bei dem Entwicklerstudio Runic Games. Anstatt Runic Games schnellstmöglich aufzublasen, Titel am Fließband rauszuhauen und für die Geier namens Risikokapitalgeber aufzuhübschen, verfolgt Schaefer eine eigene Philosophie:
“We came from large companies,” Schaefer told me, describing the team that is creating Torchlight 2. Why leave something big to create something you’re passionate about, only to make that big? Schaefar seems more than comfortable staying small, creating one thing at a time. Here’s what’s new in the game, and why you should be excited. (Quelle: arstechnica)
Vielleicht werde ich alt oder der aufkommende Sommer hat die harte Schale bis zum nostalgisch angehauchten Kern aufgeweicht, aber ich liebe diese Einstellung. Einer der seltenen Momente, wo sich ein Entwicklerstudio für gemäßigten Mammon und maximale kreative Freiheit entscheidet. Für mich persönlich punktet Runic Games dafür auch abseits von Torchlight 2. Doch für alle Fans gibt es hier natürlich auch noch ein Video: